Laserdrucker und Gesundheit

Tipps & Tricks zum richtigen Umgang mit Laserdruckern und Tonerkartuschen

Laserdrucker / Gesundheit

In den Medien sind immer wieder Berichte zu finden, dass Laserdrucker schädlich für die Gesundheit sein sollen. Wie viel Wahrheit beinhalten diese Meldungen? Die Palette an Warnhinweisen reicht von Feinstaub bis hin zu krebserregenden Substanzen. Sie verwenden Ihren Drucker täglich und möchten sichergehen, dass das Gerät keine gefährlichen Stoffe verbreitet? Nachdem Drucker mit Lasertechnologie mittlerweile nicht nur im Büro, sondern auch in vielen Haushalten zu finden sind, lohnt es sich, diesen Fragen nachzugehen.

Können Substanzen im Laserdrucker-Toner die Gesundheit gefährden?

Verschiedene Untersuchungen haben ergeben, dass in geringen Mengen schädliche Substanzen in der Tonerkartusche enthalten sein können. Dazu zählen Schwermetalle wie Blei und Cadmium, zinnorganische Verbindungen und Azofarbstoffe. Die nachgewiesenen Mengen liegen jedoch zum großen Teil unterhalb der gesetzlich zulässigen Grenzen. So wurden zum Beispiel bei einem Druckermodell Schwermetalle gefunden, deren Konzentration unter dem Wert liegt, der für Sand auf Kinderspielplätzen gilt. Ein weiterer unsicherer Faktor liegt in der Tatsache, dass nicht sicher nachzuweisen ist, woher die Belastungen in der Raumluft stammen. Verantwortlich sein kann die Kartusche, aber auch das verwendete Papier kann beim Bedrucken Schadstoffe abgeben. Ebenso ist es möglich, dass die im Gerät enthaltenen Kunststoffe belastet sind. In der Fixiereinheit des Druckers können sich Ultrafeinpartikel bilden, die schließlich mit dem Papier ausgestoßen werden. Wie nachteilig sich eventueller Feinstaub auf die Gesundheit auswirkt, ist ebenfalls nicht endgültig geklärt.

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Maßnahmen um das Risiko gering zu halten

Mit einigen vorbeugenden Maßnahmen ist es möglich, die Gesundheitsgefährdung wesentlich zu reduzieren. Vorsicht ist beim Wechseln oder entsorgen der Kartusche ist geboten, da Sie hier direkt oder indirekt mit dem Tonerpulver in Kontakt kommen können. Wenn Sie absolut sicher sein möchten, empfiehlt sich eine Atemschutzmaske. Ebenso sollten Sie die Hinweise des Herstellers für den Wechselprozess genau beachten. Den Tipp, die Kartusche beim Nachlassen des Druckergebnisses kräftig zu schütteln, besser nicht befolgen! Wo immer die Möglichkeit besteht, stellen Sie den Drucker in einem separaten, gut belüftbaren Raum auf. Im Büro kann das Gerät häufig auf dem Flur stehen und nicht direkt am Arbeitsplatz. Regelmäßiges Lüften wirkt positiv auf die Raumluft. Zudem enthalten moderne Geräte einen Abluftfilter, der die Belastung der Luft erheblich verringert.

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