Umweltgerecht Drucken?

Das geht!

Umweltgerechtes Drucken

Wenn es um technische Dinge wie Computer und Druckgeräte geht, verbindet man den Gebrauch dieser Geräte nicht direkt mit umweltfreundlichem Verhalten. Doch gehören mittlerweile Computer, Laptops und Ausgabegeräte wie Drucker, Kopierer und Multifunktionsgeräte zur Standardausstattung in vielen Haushalten. Was kann man also tun, wenn man rücksichtsvoll mit natürlichen Ressourcen umgehen möchte, aber auf Drucken, Kopieren oder Scannen nicht verzichten kann bzw. will?

Tinten- oder Laserdrucker?

Fakt ist, dass viele Drucker einen recht hohen Stromverbrauch haben und oft umwelt- und gesundheitsschädliche Stoffe enthalten. Beim Gebrauch eines Druckers werden zwar nur geringfügige Mengen, aber immerhin messbar Ozon, Staub und leichtflüchtige, organische Verbindungen ausgestoßen. Wie lässt sich so nun also umweltfreundlich drucken?

Im Vergleich von Tintenstrahldruckern mit Laserdruckern, schneiden umwelttechnisch gesehen, Tintenstrahldrucker definitiv besser ab: Laut Stiftung Warentest sind Tintenstrahldrucker sparsamer als Laserdrucker. Konkret verbrauchen aktuelle Tintenstrahldrucker über einem Zeitraum von vier Jahren etwa 4 bis 6 Euro. Stromkosten von aktuellen Farblaser Druckermodellen liegen nach vier Jahren zwischen 10 und 23 Euro.

Multifunktionsgeräte

Noch mehr Energie lässt sich sparen, wenn man Multifunktionsgeräte einsetzt, wie zum Beispiel Drucker-Scanner Kombinationen, sofern sie Einzelgeräte ersetzen. So werden mehrere Funktionen in einem Gerät vereint und der Stromverbrauch ist so gut wie der gleiche. Beim Drucken mit einem Multifunktionsgerät wird ähnlich viel Strom verbraucht wie beim Gebrauch eines einfachen Druckers. Benutzt man die zusätzlichen Funktionen wie Scannen oder Kopieren, steigt zwar der Stromverbrauch, insgesamt gesehen, lässt sich allerdings viel Energie einsparen, wenn Kombigeräte mehrere Einzelgeräte ersetzen.

Auch im puncto Schadstoffe machen Tintenstrahldrucker im Vergleich mit Laserdruckern das Rennen. Patronen für Tintenstrahldrucker enthalten deutlich weniger Schadstoffe als Laserdruckertoner. In Toner für Laserdrucker oder Kopierer sind einige Schwermetalle und zinnorganische Verbindungen verarbeitet. Für diejenigen, die bereits einen Laserdrucker besitzen und gebrauchen, hat der Bund für Umwelt und Natur Deutschland (BUND) einige Tipps zusammengestellt, um die Risiken für die eigene Gesundheit und die Umwelt möglichst gering zu halten:

  • Wenn möglich sollten Laserdrucker in gesonderten Räumen stehen, in denen sich nicht kontinuierlich Personen aufhalten. In Räumen, in denen viel gedruckt wird, sollte regelmäßig gut gelüftet werden, um die Konzentration der ausgestoßenen Schadstoffe zu verdünnen.
  • Laserdrucker sollten regelmäßig gewartet werden, um den Ausstoß an Schadstoffen möglichst gering zu halten.
  • Nach dem Kontakt mit Tonern, zum Beispiel nach einem Patronenwechsel, sollten die Hände gut gewaschen werden, um Gesundheitsgefahren durch den Kontakt mit Schadstoffen zu mindern.

Für generelles umweltfreundlicheres Drucken empfiehlt BUND Geräte mit dem Siegel des "Blauen Umweltengels" zu wählen. Eine Liste mit umweltgerechten Ausgabegeräte ist im Internet zu finden unter www.blauer-engel.de. Ein weiterer Umwelttipp ist, leere Tintenpatronen einfach kostenfrei an die Hersteller zurückzuschicken oder bei den Händlern wieder zurückzugeben. Viele der Tintenpatronen lassen sich auch wieder auffüllen, so lässt sich häufig nicht nur Geld sparen, sondern auch zusätzlicher Müll reduzieren.

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